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Mehr als 100 Jahre Tradition

Über 100 Jahre ist es her, dass mehrere Professoren der Universität Rostock zu einem Jagdausflug »im lieblichen Tal der Warnow weilten, wo sie nach langer Suche endlich einen geeigneten Ort für eine Stätte der Heilung und Genesung fanden«. Ihre Sorge galt damals der Tuberkulose – einer Volkskrankheit, die inzwischen als besiegt gilt. Die Standortwahl erweist sich bis heute als richtig, denn seit Fertigstellung des ersten Gebäudes 1911 werden in Waldeck ununterbrochen Patienten betreut. 1927 erfolgte eine Kapazitätserweiterung auf 140 Betten.

Mit dem Rückgang der Tuberkulose widmete sich die Einrichtung verstärkt der Rehabilitation von Patienten nach Schlaganfällen und Schädelhirnverletzungen. Für sie wurde 1982 eine Abteilung mit 70 Betten gebaut. Der große Erfahrungsschatz der Mitarbeiter ermöglichte nach der Wende den nahtlosen Übergang in eine spezialisierte Rehabilitationsklinik. 1993 eröffnete in Waldeck die erste Abteilung zur neurologischen Frührehabilitation in Mecklenburg- Vorpommern. Mit Inbetriebnahme des hochmodernen Erweiterungsbaus 1998 stieg die Bettenkapazität deutlich. Unter dem Dach des renovierten Altbaus betreut eine selbstständige Pflegestation Menschen im Wachkoma.

seit 2017
Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. "Entwöhnung von der Beatmung" (Weaning-Zentrum) in Kooperation mit dem Klinikum Südstadt Rostock
seit 2012
seit 2012
QM-Zertifizierte Einrichtung entsprechend der BAR-Kriterien
seit 2012
2008
2008
Aufnahme in den Krankenhausplan des Landes MV für derzeit 56 Betten für neurologische Frührehabilitation
2008
2004
2004
Übernahme der medizinischen Gesamtverantwortung durch Chefärztin Frau Dr. Mach
2004
ab 1998
ab 1998
Inbetriebnahme des Erweiterungsbaus und Bestellung der zweiten Chefärztin Frau Dr. Mach
ab 1998
ab 1990
ab 1990
Die Fachklinik Waldeck entwickelt sich zu einem der wichtigsten Zentren für neurologische Rehabilitation in Mecklenburg-Vorpommern.
ab 1990
1981
1981
Unter Leitung von Chefarzt Dr. Uerckwitz wendet sich die Einrichtung der Rehabilitation hirngeschädigter Patienten zu.
1981
1961
1961
Dr. Meyer, Experte für Tuberkulosediagnostik und -behandlung, wird neuer Chefarzt und leitet die Klinik bis 1981. Unter seiner Ägide erfolgt ein grundsätzlicher Wandel der Behandlung. Durch die Chemotherapien verliert die Tuberkulose den Charakter einer Volksseuche.
1961
1923
1923
Dr. Gierke wird Chefarzt und leitet die Heilstätte bis 1961. Unter der Nazi-Herrschaft von 1933 bis 1945 hat er Arbeitsverbot.
1923
1911
1911
Bau der Lungenheilstätte in Schwaan. Als erster leitender Arzt engagiert sich Dr. Dittmann.
1911
1900
1900
Am 26. September gründet sich der Mecklenburgische Landesverein zur Errichtung von Lungenheilstätten.
1900