Erfolg durch interdisziplinäre Zusammenarbeit

Aufgrund der Komplexität der Funktions- und Kompetenzstörungen insbesondere bei neurologischen Erkrankungen wird ein vielfältiges Angebot an Rehabilitationsmaßnahmen durch die Klinik vorgehalten. Zum therapeutischen Team gehören neben den Ärzten und dem Pflegepersonal:

  1. Physiotherapeuten mit verschiedenen Zusatzqualifikationen
  2. Masseure und Bademeister
  3. Sporttherapeuten
  4. Ergotherapeuten
  5. Logopäden/Sprachtherapeuten
  6. Neuropsychologen
  7. Rehabilitationspädagogen
  8. Sozialpädagogen
  9. Diätassistentin
  10. Musiktherapeutin
  11. Kunsttherapeutin

Grundlage des individuellen Rehabilitationsplanes sind die im ICF — Aufnahmeteam mit dem Patienten vereinbarten Rehabilitationsziele. Die Anzahl der täglichen Therapien richtet sich nach den festgelegten Therapiezielen und der Rehaphase. In der Regel erhält jeder Patient 3 — 6 Therapien täglich, außer am Wochenende. Einen Schwerpunkt bildet die interdisziplinäre Teamarbeit, die in Form interdisziplinärer Teambesprechungen sowie der berufsgruppenübergreifenden Arbeit an einem Aktivitätsziel des Patienten realisiert wird. Dazu gehören beispielsweise:

  • die interdisziplinäre Aktivierung, Lagerung und Transfer auf den Frühreha - Stationen
  • das Toilettentraining unter Beteiligung von Pflegekräften, Ergotherapeuten und Physiotherapeuten
  • das Esstraining bei Schluckstörungen (auf Grundlage einer videoendoskopischen Schluckdiagnostik) durch Logopäden, Ergotherapeuten und Pflegekräfte
  • Abbau und Kompensation von Neglect- oder Orientierungsstörungen im Alltag durch Neuropsychologen und Rehabilitationspädagogen, unterstützt durch Ergotherapeuten, Physiotherapeuten, Sporttherapeuten und Pflegekräfte
  • Mobilitätstraining durch Physio-, Ergo- und Sporttherapeuten, unterstützt durch die Pflegekräfte und alle anderen Therapeuten
  • die Schmerzdiagnostik und -behandlung durch den Stationsarzt in Abstimmung mit dem Neurologen und Palliativmediziner sowie in Zusammenarbeit mit den Pflegekräften, Psychologen, Physiotherapeuten und ggf. Ergotherapeuten
  • die Spastikbehandlung mit Lagerung, ggf. redressierenden Gipsen, medikamentöser Therapie incl. Baclofenpumpen, erfolgt gemeinsam durch Ärzte, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Pflegekräfte und neurochirurgische Konsiliare der Universität Rostock