Logopädie

Verstehen und verstanden werden

Durch die Sprache tauschen wir uns aus, äußern wir Gefühle, Gedanken und Wünsche. Umso einschneidender ist es, wenn eine Schädigung des zentralen Nervensystems zu Sprachstörungen führt. Der Schweregrad kann ganz unterschiedlich sein. Einige Patienten zeigen nur leichte Unsicherheiten, z.B. beim Finden von Wörtern. Andere haben die Fähigkeit, sich sprachlich auszudrücken, Sprache zu verstehen, zu lesen und/oder zu schreiben, praktisch völlig eingebüßt. Dank vielfältiger Therapieansätze können Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen gemindert und die Kommunikation mit der Umwelt wieder verbessert werden. Ein allgemeingültiges Rezept gibt es nicht, wohl aber wichtige Voraussetzungen für eine erfolgreiche Behandlung. Eine wesentliche Rolle spielt die Unterstützung durch die Angehörigen. Auch für sie ist die Situation zunächst belastend. Deshalb klären wir sie auf, sprechen über ihre Sorgen und entwickeln kommunikative Strategien für den verständnisvollen Umgang mit der Behinderung.


Unser diagnostisches und therapeutisches Spektrum im Bereich Logopädie/Sprachtherapie:

  • Diagnostik nach dem Aachener Aphasie Test und der Aphasie-Check-Liste
  • Diagnostik nach dem Frenchay Dysarthrie Test
  • Funktionelle und videoendoskopische Schluckdiagnostik
  • Neurolinguistische und andere, individuell angepasste Verfahren der Aphasietherapie
  • Computergestützte Förderung des Sprachaufbaus
  • Therapie bei Dysartrophonien nach vaskulären, traumatischen und/oder degenerativen Erkrankungen wie z.B. Multiple Sklerose, Morbus Parkinson und ALS
  • Therapie von Dysphagien aller Schweregrade
  • Behandlung von zentralen und peripheren Fazialisparesen
  • Funktionelle und Reizstromtherapie bei Aphonien, Dysphonien und Rhinophonien
  • verbo-sensomotorische Stimulation bei postapallischen Patienten
  • Betreuung von kanülenpflichtigen und Beatmungspatienten
  • Kommunikationstraining bei Patienten nach Schädelhirntraumen einschließlich Gruppentherapie
  • Begleitende Angehörigenberatung und Vermittlung von weiterführenden Therapiemöglichkeiten/Selbsthilfegruppen
  • Vermittlung von elektronischen Hilfsmitteln zur unterstützenden Kommunikation